Frauennotruf Frankfurt

Frauennotruf Frankfurt Kampagne

Die Beratungsstelle Frauennotruf Frankfurt unterstützt Frauen und Mädchen die von sexualisierter, körperlicher oder digitaler Gewalt bedroht oder betroffen sind. Um dieses notwendige Hilfsangebot immer wieder öffentlichkeitswirksam zu kommunizieren, unterstützt Y&R Deutschland den Frauennotruf Frankfurt seit mehr als 10 Jahren.

Diese zuletzt erschienene 10-teilige Plakatkampagne führt Vorurteile und Vorwürfe gegenüber vergewaltigten Frauen ad absurdum.

Die einzelnen Motive nennen die häufigsten Reaktionen, die betroffene Frauen immer wieder erfahren müssen. Allerdings erfolgen sie hier als Antwort auf ganz normale Alltagssituationen die jeder kennt, sodass sich der Betrachter den ungerechtfertigten Vorurteilen und Vorwürfen direkt ausgesetzt fühlt.

Frauennotruf Frankfurt Motiv 1Frauennotruf Frankfurt Motiv 2Die Banalität der Situationen bewirkt einen regelrechten Reflex sich von den grundlosen Vorwürfen zu distanzieren. Ein Reflex, den Opfer bestenfalls entwickeln sollten, da es sie in scham- und angstbehafteten Situationen nur unnötig Kraft kostet, solche zusätzlichen Angriffe abzuwehren. Die Kampagne hält der Gesellschaft einen Spiegel vor und regt dazu an, nicht leichtfertig und unbedacht zu reagieren, sondern die Antworten zu überdenken. Für eine Gesellschaft, die das Schweigen bricht und die wahren Täter klar identifiziert.

Andrea Bocian vom Frauennotruf Frankfurt macht deutlich: „Wir müssen die Gesellschaft immer wieder aktiv informieren und ansprechen. Das Thema Vergewaltigung darf nicht länger ein Tabu bleiben und es muss aufhören, dass den betroffenen Frauen eine Mitschuld unterstellt wird“. Gesetzliche Änderungen bei den Sexualstraftaten, wie in 2016 geschehen, sind notwendig, aber sie reichen nicht aus. Die Verschärfung des Sexualstrafrechts führt nicht dazu, dass mehr Vergewaltigungen angezeigt oder darüber im Umfeld berichtet wird.

Frauennotruf Frankfurt Jahresbericht
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